Puffins, Wasserfälle und Geysire

 

Färoer

Heute sind wir in unseren ersten Hafen auf den Färöer Inseln eingelaufen. Thorshavn ist die Hauptstadt der Inseln. Politisch gehören sie noch zu Dänemark, wir konnten auch mit dänischen Kronen unsere Souvenirs bezahlen.

Aber erstmal zurück nach Bremerhaven. Nach einer völlig entspannten Fahrt sind wir gut am Hafen

angekommen. Auch hier Gepäck einchecken und Sicherheitskontrollen.

Die Kabine groß und das Bad sogar mit Badewanne. Viel besser als die Außenkabinen. Zur Begrüßung gab es für

uns eine große Flasche Sekt, weil wir wieder an Bord sind!

Beim Abendessen bekamen wir unseren Wunschtisch und diesmal sind unsere Tischnachbarn wieder total

Klischee - erfüllend…. 2 süße Männeken vom anderen Ufer!!!! Und beide Stewards bei der Lufthansa, na,

besser kann man ein Klischee nicht darstellen! Wieder hatten wir was zu kichern…! Aber sie sind nett, etwas

merkwürdig vielleicht, aber es geht!

Das Wetter ist kühl und regnerisch, aber die Meerluft klar und duftend nach Tang.

 

Heute nun in Thorshavn 11°C und trotzdem haben wir geschwitzt! Zuerst sind wir auf eine kleine Festung

gekraxelt, welche 1580 gegen die Türken erbaut wurde. Auch der Leuchtturm stand da oben. Es war niedlich und der Blick über den Hafen und die Stadt mit ihren typisch bunten Nordhäusern war total schön. Bei den

meisten kleinen Häusern bedeckt eine richtige Wiese das Dach, sieht goldig aus.

Überhaupt ist der Norden wunderschöööööööönnnnnnn!

Als nächstes sind wir zu einem Obelisken gewandert, von dem man auch einen tollen Blick hatte. An seinem

Fuß grasten schwarze Schafe und die mussten natürlich auch gefüttert werden.

Nach dem Stadtbummel mit Souvenirkauf und Kneipenspeisekartenaufregung (Pilot - u.

Grindwalfleisch) sind wir noch in das ganz alte Viertel Tinganes gelaufen, wieder niedliche bunte

Häuser mit Grasdach.

 

Nun liegen 3 Seetage vor uns, bis wir in Grönland ankommen. Der Käpt’n hat schon gesagt, das riesiges

Packeis unterwegs ist und er die Route deswegen etwas abändern muss. Wir sind ganz schön gespannt!


 

Weitere Niederschriften zur Reise im Kapitel Grönland!

Island

Hallihallo, Ihr Lieben im sonnigen Deutschland!

Unsere heutigen Grüße erreichen Euch von der Ostküste Islands, wo wir heute Nachmittag in Sedisfjördur anlegen werden. Momentan schippern wir wieder mal durch eine dichte Nebelwand mit starkem Seegang, hoffentlich wird es noch schöner bis heute Nachmittag!

Die letzten beiden Tage verbrachten wir in Reykjavik. Am ersten Tag ging unser Ausflug zur blauen Lagune,

der Name klingt romantisch, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um den Abwassersalzsee des geothermischen Kraftwerkes handelt. Das Wasser ist milchig blau, sehr mineralreich und zwischen 30 und 45 °C heiss, je nachdem wie nah man sich am Zufluß befindet. Das Wetter war regnerisch und stürmisch, ein prima Kontrast zum warmen Wasser. Auf Grund der Witterung haben wir uns nicht lange im Wasser aufgehalten, denn schließlich mussten auch noch Souvenirs gekauft werden!!!!!!!!!

Am Nachmittag schönster Sonnenschein, aber immer noch stark windig – also sind wir zum Stadthafen gelaufen, um zu sehen, ob wir noch eine Walsafari buchen können. Aber leider wurden alle Fahrten wegen des Windes gecancelt. Tja, was soll ich dazu sagen? Also haben wir uns Reykjavik angesehen und fanden es wirklich sehr schön. Die Preise können einem allerdings den Spaß  verderben. Wahnsinnig teuer!

Gestern ging unser Ausflug zum Gullfoss – Wasserfall und in ein Geysirgebiet. Wieder waren wir heilfroh, uns kein Auto gemietet zu haben, denn ausser der Ringstrasse sind alle Strassen eine Katastrophe, und wer will ein 2. Uruquay….??? Generell landschaftlich finden wir Island auf Dauer zu eintönig. Die endlosen Lavafelder verlieren bald ihren Reiz und die wenigen Unterbrechungen mit Wasserfällen, Geysiren oder Kratern wiegen den Streß mit den Strassen nicht auf.

Ich denke, da ist Neuseeland ein besseres Pflaster.

Aber nichts desto trotz war es gestern ein sehr schöner Tag, der Wasserfall riesig und die Formation der Kaskaden wunderschön und sehr malerisch. Im Geysirgebiet wandelten wir zwischen heissen Quellen und warteten gespannt auf den Ausbruch des Strokkur, einem sehr tätigen Geysir, dessen Eruption das Wasser bis 15m in die Höhe schiessen kann. Wir wurden auch nicht enttäuscht, was die Höhe anbelangt und was den Spaß anbelangt, danach die Leute zu sehen, die sich fast genau an den Kraterrand stellen mussten…..

Vielleicht waren noch einige Kameras zu retten und Kleidung trocknet ja wieder! Hihihi!

Hallo an alle zu Hause!

Nach der West - und Ostküste Islands waren wir nun im Norden. Vom Atlantik kommend, fuhren wir in Islands

größten Fjord, dem Eijafjord, hinein. Er hat eine Länge von 60km und an dessen Ende liegt die kleine Stadt Akureyri. Die kahlen Berge mit ihren Schneefeldern, das herrliche Wetter und die malerisch gelegene Stadt boten ein Traumpanorama.

Mit dem Bus fuhren wir zum Godafoss, einem Wasserfall, der den Niagarafällen von der Form her nicht unähnlich ist. Auch hier donnerte das Wasser richtig beeindruckend tosend ins Tal.

Hier im Norden auch fast durchgehend Lavafelder, aber auch ab und zu Getreideanbau und die Landschaft allgemein etwas grüner als vorher. Gletscherflüsse, zumeist Lachsflüsse runden das wunderschöne Bild ab.

Anschließend ging es nach Husavik, wo Whale watching anstand. Husavik wirbt mit der fast 100%igen Sichtungsquote von allen möglichen Walen und Delfinen. Also wenn nicht hier, wo dann? Auf der letzten Nordlandtour der „Delphin“ haben sie wohl echt sehr viele gesehen. Es ist sicher überflüssig zu erwähnen, dass wir dieses Glück natürlich nicht hatten!

Auf der 3stündigen Fahrt sahen wir die Finnen von 2 Minkwalen aus der Ferne und einen Minkwal deutlicher, sehr nahe am Boot. Aber das war’s auch schon.  Sehr schade und ich war total traurig! Als „Trost“ sozusagen, fuhren sie mit uns zur Papageientaucherinsel. Echt putzig diese Gesellen. Auch auf dem Meer begleiteten sie uns eine ganze Weile. Aber sie sind so schnelle Flieger, dass das Filmen schwierig war. Es war trotzdem ein super Tag, der mit einem herrlichen Sonnenuntergang und einigen Delfinen zu Ende ging.

Eigentlich haben wir ja schon zigmal versucht hier Papageientaucher zu essen, aber leider ließ es die Zeit nie zu oder in den Restaurants gab es nur Fischgerichte. In Reykjavik kostete ein Menü 50€, da dachten wir, woanders ist es ja vielleicht billiger, na ja, war wohl nichts. Aber so lebend sahen sie auch viel niedlicher aus.

 

Gestern war die Jan Mayen Passage und bis kurz vor der Ankunft an der Arktisinsel Jan Mayen war alles im

Nebel. Doch dann hatten wir Glück, die Mitternachtssonne hatte ein Einsehen und wir konnten einen Blick auf den majestätischen Bärenberg mit seinem Schneegipfel und seinen 3 Gletscherzungen werfen.

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Spitzbergen, welches wir morgen früh erreichen werden. Glück um Eisbären zu

sehen???????????????????

 

 

Bis bald und viele liebe Grüße an Euch alle

 

von Jana und Kay

 

Weitere Reiseberichte zu dieser Tour im Kapitel Spitzbergen!