Havanna

Havanna -- uns hat die Stadt von Anfang an fasziniert! Dieser Charme, die Gebäude und die immer lustigen Kubaner, echt schön. Natürlich betteln sie auch, aber nicht wie in anderen Ländern plump, sondern alle tun irgendetwas, um an den begehrten Dollar zu kommen! In Kostümen Fotos machen, kleine Tüten Nüsse verkaufen, Karten legen oder wie die berühmte Zigarrenfrau - 1 Dollar für ein Foto zu nehmen. Wir waren auch in der Bodegita, wo Hemmingway seinen Mochito am liebsten trank. Am Sonntag noch eine geführte Stadttour, die aber mit Hindernissen, da an diesem Tag ein Pope der griech./orthod. Kirche irgendwas eingeweiht hat und Fidel Castro auch eine Rede hielt, so dass viele Strassen gesperrt waren. Auf dem Platz der Revolution, übrigens riesig wegen der Demos mit Fidel, gab es noch eine Art Markt, wo die Bevölkerung billiger Agrarprodukte kaufen kann. Die Lebensmittelmarken sind monatlich sehr begrenzt und so müssen sie in Läden einkaufen, wo nur der Dollar genommen wird. Deshalb verständlich, dass sie alles dafür tun!

Unterwegs im  Land

Ein Ausflug ins Tal de Vinales. Riesige Kalksteinfelsen formieren sich um ein riesiges Tal, wunderschön. Unterwegs natürlich Zigarrenbauern, Zigarrenfabrik und Rumfabrik ! Das ländliche Kuba im Westen gefiel mir echt gut, fast alles Nutzfläche, aber dazwischen immer wieder die Königspalmen, toll! Den Kubanern geht es nicht so gut, hier findet man so gut wie keine Läden, sie selber haben noch Lebensmittelmarken. Der Schwarzhandel blüht unglaublich, um an Dollar zu kommen.

Tropicana Show